Was ist die Diakonie?



Das Wort Di-a-ko-nie
kommt aus der griechischen Sprache.

Das Wort Diakonie bedeutet: Dienst.
Dienst für hilfe-bedürftige Menschen.
Das Wort bedeutet auch: Nächsten-Liebe.

Das ist die Diakonie

Die evangelischen Kirchen
nennen ihre soziale Arbeit Diakonie.

Mehr als eine Million Menschen
arbeiten in der Diakonie.

700.000 Menschen
arbeiten ehren-amtlich bei der Diakonie.

Über 525.000 Menschen
sind bei der Diakonie angestellt.

Die Diakonie ist ein sehr großer Arbeit-Geber
in Deutschland.

Die Diakonie sagt:
Jeder Mensch ist wertvoll.

Jeder Mensch ist anders.

Aber einige Menschen brauchen
Hilfe und Unterstützung.

Die Diakonie hilft diesen Menschen.

Mit dieser Hilfe können die Menschen
selbst über Ihr Leben entscheiden.

Die Diakonie pflegt zum Beispiel
alte und kranke Menschen.

Sie unterstützt Menschen mit Behinderungen.

Die Diakonie unterstützt alle Menschen,
die Hilfe brauchen:

Zum Beispiel:
  • Familien mit Kindern mit Behinderung,
  • Kinder mit kranken Eltern,
  • Jugendliche ohne Schul-Abschluss,
  • Menschen aus dem Ausland
  • oder sucht-kranke Menschen.


So ist die Diakonie entstanden


Die Diakonie ist schon alt.

Vor über 150 Jahren haben
evangelische Christen einen Verein gegründet.

Der Verein hatte damals den Namen:
Central-Ausschuss für die Innere Mission
der Deutschen Evangelischen Kirche.

Heute heißt der Verein Diakonie.

Ein Mann hat die Idee für den Verein gehabt.

Er hieß Johann Hinrich Wichern.

Er hat damals in Hamburg auch so einen Verein
gegründet.

Die Diakonie ist ein großer Verein

Der Verein Diakonie hat sehr viele Mitglieder.

Mitglied sind:
17 evangelische Landes-Kirchen.

Eine Landes-Kirche ist die Verwaltung von den
evangelischen Kirchen in einem Bundes-Land.
Oder in einem Teil von einem Bundes-Land.

Jede Landes-Kirche hat eine Diakonie.

9 evangelische Frei-Kirchen.

Frei-Kirchen sind auch evangelische Kirchen.

Aber es gibt kleine Unterschiede
zu den Landes-Kirchen.

Zum Beispiel:
In einer Landes-Kirche
zahlen die Mitglieder Kirchen-Steuer.

In Frei-Kirchen zahlen die Menschen freiwillig Geld für die Kirche.

Die evangelischen FreiKirchen
haben auch ihre eigene Diakonie.

67 Fach-Verbände.

Fach-Verband bedeutet zum Beispiel:
Überall in Deutschland arbeiten
evangelische Beratungs-Stellen
für Menschen mit Behinderung.

Alle Beratungs-Stellen arbeiten
in einem Fach-Verband zusammen:

Ein Fach-Verband hat zum Beispiel den Namen:
Bundes-Verband
evangelische Behinderten-Hilfe.

Andere Fach-Verbände sind:
  • Der Fach-Verband Schuldner-Beratung,
  • Der Fach-Verband Wohnungslosen-Hilfe,
  • Der Gesamt-Verband Sucht.

Fast in jeder Stadt in Deutschland
gibt es die Diakonie.

Die Mit-Arbeiter und Mit-Arbeiterinnen
bei der Diakonie beraten die Menschen.

Sie unterstützen sie bei ihren Problemen.

Und sie geben Adressen
von anderen Hilfs-Diensten weiter.

Die Diakonie arbeitet mit anderen Vereinen
in Deutschland zusammen.

Zum Beispiel mit der Caritas,
mit dem Roten Kreuz und der AWO.

Das macht die Diakonie


Die Diakonie hat
ganz verschiedene Aufgaben.

Zum Beispiel:
Die Diakonie hat Pflege-Heime,
sie hat Kranken-Häuser
und Beratungs-Stellen.

Auch Brot für die Welt gehört zur Diakonie.

Und die Diakonie hat eine Katastrophen-Hilfe.

Die hilft bei Erdbeben
und Überschwemmungen in armen Ländern.

Der Verein Diakonie verändert sich


Der Verein hat seit Oktober 2012 den Namen:

Evangelisches Werk für Diakonie
und Entwicklung.

Der Verein hat 2 Abteilungen:

Eine Abteilung hat den Namen:
Brot für die Welt.

Die andere Abteilung hat den Namen:
Diakonie Deutschland.

Der Verein
Evangelisches Werk für Diakonie
und Entwicklung hat sein Haupt-Büro in Berlin.

Manchmal macht die Diakonie auch Arbeit,
die für ganz Europa wichtig ist.

Dafür gibt es ein Büro in Belgien,
in der Stadt Brüssel.

Die Vereine sagen:
Der Staat muss Menschen in Not helfen.

Das steht schon im Grund-Gesetz.

Die Diakonie sagt:
Wir unterstützen Menschen in Not.
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